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Tiberius Auktionen

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TIBERIUS-AUCTIONS ist das online Auktionshaus in Wien. Nur einen Steinwurf vom kaiserlichen Schloss Schönbrunn entfernt, finden Sie in gehobenem Ambiente eine reiche Auswahl an Kunstwerken und Antiquitäten aus allen Epochen der Geschichte. Qualität vor Quantität ist unser Credo. Mehrmals jährlich finden in unserem Auktionshaus Kunst-Versteigerungen statt. Unser Angebot reicht von Gemälden der Alten Meister, des 19. Jahrhunderts und den großen Malern der Klassischen Moderne bis zu namhaften Zeitgenossen. Skulpturen von der Antike, über die Gotik und der Renaissance bis zu den Bildhauern des 19. & 20. Jahrhunderts, erlesene Antiquitäten & Kunstkammerobjekte komplettieren unser vielfältiges Angebot.

6. Tiberius Auktion
5. & 6. Juli - 17:00 Uhr
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Sensationelle Wiederentdeckung eines verschollenen Meisterwerks!

PETER PAUL RUBENS 

Siegen 1577 – 1644 Antwerpen
„Das Jesuskind und der Johannesknabe“
Um 1620/25
Öl auf Leinwand
125 x 158 cm

Provenienz:
Russische Zarenfamilie

Verehelichung einer Wittelsbacherin mit der russischen Zarenfamilie
 nach Schloß Seehof, Bayern
Sammlung Freiherr Franz Josef von Zandt, Schloß Seehof, Bayern
Privatsammlung, Schweiz, 1951
Privatsammlung, Wien

Wollten Sie schon immer ein Kunstwerk des weltberühmten flämischen Barockmalers Peter Paul Rubens erwerben? Dann ist dies Ihre große Chance! Bei Tiberius-Auctions in Wien wird in der Auktion am 5./6. Juli 2022 ein museales Gemälde von Peter Paul Rubens (1577-1640)
zu ersteigern sein.

Diese besonders liebliche Szene von Jesus und Johannes dem Täufer als Kinder, mit dem Lamm spielend, ist nicht nur das wohl berühmteste Sujets des flämischen Barockmalers sondern auch von außergewöhnlicher Provenienz: Durch die Heirat einer Wittelsbacherin in die russische Zarenfamilie gelangte das Ölgemälde in die bedeutende Kunstsammlung von Schloss Seehof bei Bamberg, das Freiherr Franz Joseph von Zandt (1902-1951) gehörte. Fürstin Marianna zu Sayn-Wittgenstein (*1919) bestätigte im Jänner 1994 schriftlich, dass sich das vorliegende Werk in dieser Sammlung befand und im Jahr 1951 an einen Schweizer Kunstsammler verkauft worden war.

Nach eingehender stilistischer Analyse äußerte sich bereits im März 1982 der Rubens-Experte und Professor Emeritus (u.a. Columbia University, New York University, Yale University) Julius S. Held (1905-2002) in schriftlicher Form dazu, dass er das vorliegende Gemälde in exzellentem Erhaltungszustand als Werkstättenarbeit unter persönlicher Beteiligung des Meisters anerkenne. Es hebe sich im Vergleich zu den Wiederholungen jenes populären Sujets nach einem verschollen geglaubten Original von Rubens besonders in seiner exquisiten Qualität ab. Erwähnenswert ist, dass Museen von Weltrang wie die Alte Pinakothek in München und das Nationalmuseum in Warschau ebenfalls Wiederholungen der  Rubens Werkstatt gleichen Themas besitzen. Das Rubenianum in Antwerpen und dessen wissenschaftlicher Leiter Professor Hans Vlieghe bestätigen in einem e-mail aus dem Jahr 2012 die Einschätzung von Julius Held und untermauern die qualitative Bedeutung als die zweitbeste Fassung, nach der Version in München.


Wie wurde dieses Meisterwerkes technisch beurteilt? 
Das großformatige (125 x 158 cm) Ölgemälde war im Juni 1991 an der Akademie der bildenden Künste in Wien und ist von Prof. Dr. Franz Mairinger, (1967-1998 Vorstand des Instituts für Farbenlehre, Farbenchemie und Malmaterialienkunde) technologisch untersucht worden. Er erstellte eine fotografische Dokumentation, inklusive Schwarz-Weiß-Bilder und Farbnegativaufnahmen beider Seiten, sowie eine strahlentechnische Untersuchung des Gemäldes. Dies geschah mit UV-Fluoreszenz, reflektierendem UV, Infrarot und Röntgenaufnahmen. Die Oberfläche des Kunstwerks wurde außerdem unter dem Stereomikroskop untersucht, wobei die Malschichten ermittelt und ausgewertet wurden; dadurch konnten Retuschen und Übermalungen ebenfalls erfasst werden. Die dichte, handgewebte Leinwand im Originalformat trägt eine Grundierung mit dunklen Pinselunterzeichnungen und darüber eine dünne Farbschicht namens Imprimitur, worauf die Farben aus handgeriebenen Pigmenten aufgetragen wurden: Diese Vorgehensweise ist bei niederländischen Gemälden des 17. Jahrhunderts charakteristisch. Die Analysen ergaben, dass dieses Kunstwerk anhand seiner materiellen Beschaffenheit mit Sicherheit in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts datiert werden kann und sich weiters seine flämische Herkunft bestätigen lässt.

Diese technologischen Auswertungen wurden im Anschluss an den Rubens-Experten Prof. Dr. Didier Bodard in Rom geschickt, der kurz zuvor bei einem Wienbesuch das Gemälde im Original analysiert hatte. Auf Anfrage des Besitzers schätzte er im November 1991 den aktuellen Wert des Ölgemäldes auf 7.000.000 US-Dollar. Bodard hielt in einer schriftlichen Expertise fest, dass es sich, nicht zuletzt aufgrund der sorgfältig geplanten Komposition, um ein von Peter Paul Rubens selbst entworfenes Kunstwerk handle; auch hätte dieser sicherlich die Ausführung des Bildes vollständig überwacht. Wie Held betonte auch Bodard die überaus hohe Qualität des Bildwerks, das seiner Meinung nach um 1620-25 entstanden ist.

Ein weiteres Indiz der Echtheit: In einem rezenten Bericht bestätigte Hugues le Grand, französischer Experte flämischer und holländischer Malerei (15.-17. Jahrhundert), aufgrund des Farbauftrags, der Leuchtkraft und der transparenten Schattengebung ebenfalls, dass es sich hierbei um ein Werk aus der Hand von Peter Paul Rubens handeln dürfte.

Nach eingehender Überprüfung der weltweit anerkannten Rubens-Experten, sowie nach sorgfältig durchgeführten technischen Analysen lässt sich zweifelsfrei festhalten, dass es sich bei dem vorliegenden Gemälde um eine hochbedeutende Wiederentdeckung eines Originalwerkes von Peter Paul Rubens und seiner Werkstatt handelt.

Hello Tiberius!

Nachverkaufs der 5. Tiberius Auktion

Highlights

Franz von Stuck
Tettenweis 1863 – 1928 München, zug.
Rufpreis € 1.000

Prunkvolle Josefinische Uhr
Wien, um 1780/90
Rufpreis € 3.000

Hl. Cäcilia
Italien, 17. Jahrhundert
Rufpreis € 3.000

Oskar Mulley
Klagenfurt 1891 – 1949 Garmisch
Rufpreis € 2.000

Corpus Christi
15. Jahrhundert
Rufpreis € 1.500

Höfische Prunk Etagere
Um 1830/40
Rufpreis € 3.000

Vincenzo Dandini
Florenz 1607 – 1675 Florenz, zug.
Rufpreis € 1.500

Gil De Siloe
1440 – 1501 (und Werkstatt)
Rufpreis € 6.000

Bedeutende Portraitbüste
Weißer Marmor, um 1700/40
Rufpreis € 2.000

Russischer Maler 1888
Portrait
Rufpreis € 500

Höfische Salon Etagere
Um 1830/40
Rufpreis € 6.000

Jose Maria Mijares
Havanna 1921 – 2004 Miami
Rufpreis € 3.000

Pieta
Rheinland, um 1390
Rufpreis € 3.000

Buddha
Burma, 17./18. Jahrhundert
Rufpreis € 4.000

Vicenzo Irolli
Neapel 1860 – 1949 Neapel
Rufpreis € 2.000

Rudolf von Alt
Wien 1812 – 1905 Wien
Rufpreis € 4.000

Museale Skulptur
Simon Troger, 1683 – 1768
Rufpreis € 1.500

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