Museale Renaissance-Hochzeitstruhe | 7. Tiberius Auktion
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Museale Renaissance-Hochzeitstruhe

7. Tiberius Auktion

Museale Renaissance-Hochzeitstruhe

Nachverkaufspreis:  32.864

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Zusätzliche Informationen

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Museale Renaissance-Hochzeitstruhe
Florenz (Toskana)
1440/50
„Cassone a pastiglia dorata con uccelli“
Weichholzkorpus
Verzierungen in Gesso-Pastiglia
Länge 178 cm, Höhe 73 cm, Tiefe 62 cm

Die museale Hochzeitstruhe aus der Renaissance wird „Cassone“ genannt, wobei sich dies auf große verzierte Truhen aus Italien des 14. bis 16. Jahrhunderts bezieht, welche Wertgegenstände wie beispielsweise luxuriöse Stoffe enthielten. Diese Truhe wurde womöglich vom Bräutigam in Auftrag gegeben und seiner zukünftigen Gattin geschenkt. Ab dem 15. Jahrhundert gab es sogar spezielle Werkstätten, die nur Cassoni herstellten, wobei diese aufwändigen Truhen nach und nach die bemalten Truhen aus Elfenbein oder Leder ersetzten und besonders das Interesse der europäischen Eliten weckten.

Diese außergewöhnliche Truhe hat an der Vorderseite, den Nebenseiten und dem Deckel Verzierungen in Pastiglia mit reliefierten Adlern, Sonnen und Wappenkartuschen. Letztere verweisen vermutlich auf die Zusammenkunft der beiden Familien, die durch die Eheschließung vereint wurden. Bei der Pastiglia-Technik (ital. „Pastille“ oder „Beleg“) handelt es sich um eine Basrelief-Dekoration, die besonders seit dem 14. Jahrhundert für Cassoni verwendet wird. Jene erhabenen Verzierungen wurden mit Hilfe einer Gussform in Gesso (weiße Mischung zur Grundierung) auf dem Holzsockel modelliert und anschließend in Handarbeit polychromiert bzw. vergoldet. Das prächtige Exemplar zeigt ornamentalen Schmuck mit in ein geometrisches Rautengeflecht eingeschriebene Vögel, bei denen es sich um prächtige, sich im Flug befindliche Adler handeln könnte. Die serielle Dekoration leitet sich vermutlich von Stoffmustern ab.

Ein früheres Vergleichsbeispiel mit ähnlicher geometrischer Gitterfassade befindet sich im Metropolitan Museum of Art von ca. 1425-50 (Inv.-Nr. 1975.1.1938). Die Schauseite ist sehr ähnlich strukturiert, aber fast komplett vergoldet. Bei dem hier vorgestellten meisterlichen Exemplar wird zusätzlich eine räumliche Tiefe durch den dunklen Hintergrund suggeriert, wodurch die vergoldeten Vogeldarstellungen in den Strahlennimben noch besser zur Geltung kommen.

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