Peter Paul Rubens | 7. Tiberius Auktion
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Peter Paul Rubens

7. Tiberius Auktion

Peter Paul Rubens

Nachverkaufspreis:  6.320

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Zusätzliche Informationen

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Peter Paul Rubens
Siegen 1577 – 1640 Antwerpen
Werkstatt
Umkreis
17. Jahrhundert
„Herodias und Salome mit dem Haupt Johannes des Täufers“
Öl auf Eichenholzpaneel
102 x 70 cm, mit Rahmen 122 x 90 cm

Bei diesem außergewöhnlichen Gemälde handelt es sich um eine Version des Bildthemas „Herodias und Salome mit dem Haupt Johannes des Täufers“ von Peter Paul Rubens. Es wurde vermutlich nach einem Kupferstich gemalt, der schon bald nach der Entstehung des vielgerühmten Gemäldes gefertigt wurde. Dieser ist in typischer Manier spiegelverkehrt, wobei dies durch den Druckprozess entsteht. Gezeigt ist ein Bildthema mit biblischer Vorlage: Johannes der Täufer wird gefangen genommen, weil ihm eine ehebrecherische Verbindung mit Herodias vorgeworfen wird; deren Tochter Salome verlangt anschließend den Kopf des Johannes auf einer Schüssel (Mk 6,17–29). Tatsächlich ist es hier Herodias – und nicht Salome – die dem Betrachter den Kopf des Täufers süffisant präsentiert.

Herodias ist in ein luxuriöses goldenes Gewand sowie einen roten Umhang gehüllt und trägt einen perlenbesetzten Kopfschmuck und eine Kette mit Edelsteinen über ihrem Dekolleté. Zu ihrer Linken ist Salome gezeigt, die der Mutter einen undefinierbaren Seitenblick zuwirft. Möglicherweise will sie nicht auf das Teller blicken? Von rechts nähert sich der bärtige Wärter mit dem Schwert, der gerade das Haupt des Täufers von dessen Körper geschlagen hat. Mit der rechten Hand zur Faust geballt hat er den Kopf gepackt und scheint gerade im Begriff zu sein, diesen auf dem Tablett abzulegen, das Herodias dem Betrachter mit einem leichten Lächeln präsentiert. Das bekümmerte Gesicht des Heiligen ist dabei gekennzeichnet von einer markanten Nase, halbgeschlossenen Augen und eine durch seinen Vollbart versteckte Mundpartie.

Die vielfach gemalten Wiederholungen dieses Bildes bezeugen die Beliebtheit dieser Bildfindung, wobei etliche davon als verschollen gelten. Bekannte Versionen befinden sich heute beispielsweise im Schloss Sanssouci in Potsdam, in der Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden oder im Kunsthistorischen Museum Wien (Inv.-Nr. 2384). Sie scheinen alle kompositorisch auf ein gemeinsames Vorbild, nämlich den Kupferstich, zurückzugehen. Jedoch variieren diese deutlich in der Ausführung kleiner Details; beispielsweise hier im direkten und nicht wie sonst entrückten Blick von Herodias (vgl. KHM) und dem verhaltenen Ausdruck Salomes, die sonst entweder erschreckt oder spitzbübisch wirkt. Der Wärter ist in Haltung und Blick sehr nah am originalen Kupferstich orientiert. In dieser Weise reiht sich das Gemälde in die Gruppe verschiedener Wiederholungen des Bildsujets ein.

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