Peter Paul Rubens | 6. Tiberius Auktion

40° 33′ 0” N 14° 16′ 0” O

6. Tiberius Auktion

Tag 1:    5. Juli – 17:00    |    Los 1 – 234
Tag 2:    6. Juli – 17:00    |    Los 235 – 498

Los 9 Auktion

Peter Paul Rubens

Siegen 1577 – 1644 Antwerpen & Werkstatt
Das Jesuskind und der Johannesknabe

Schätzpreis: € 250.000 / 300.000

Rufpreis:  125.000

  • BTC: 6,21750000 ฿
  • USD: 131.750 $
  • GBP: 107.525 £
  • CNY: 907.125 ¥

Additional information

PETER PAUL RUBENS 

Siegen 1577 – 1644 Antwerpen & Werkstatt
„Das Jesuskind und der Johannesknabe“
Um 1620/25
Öl auf Leinwand
125 x 158 cm

Provenienz:
Russische Zarenfamilie
Verehelichung einer Wittelsbacherin mit der russischen Zarenfamilie
 nach Schloß Seehof, Bayern
Sammlung Freiherr Franz Josef von Zandt, Schloß Seehof, Bayern
Privatsammlung, Schweiz, 1951
Privatsammlung, Wien

Provenienz
Gutachten Huges Le Grand
Gutachten Didier Bodart
Gutachten Julius Held
Gutachten Hans Vlieghe
Gutachten Rubenianum
Gutachten Franz Mairinger
UV und Röntgenaufnahmen

DER „SEEHOF“ RUBENS
Eine verschollen geglaubte Wiederentdeckung!

Provenienz
Diese besonders liebliche Szene von Jesus und Johannes dem Täufer als Kinder, mit dem Lamm spielend, ist nicht nur das wohl berühmteste Sujet des flämischen Barockmalers Peter Paul Rubens (1577-1640) sondern auch von außergewöhnlicher Provenienz: Durch die Heirat einer Wittelsbacherin in die russische Zarenfamilie gelangte das Ölgemälde in die bedeutende Kunstsammlung von Schloss Seehof bei Bamberg in Bayern, welches sich infolge im Besitz des Freiherrn Franz Joseph von Zandt (1902-1951) befand. Fürstin Marianna zu Sayn-Wittgenstein (*1919) bestätigte im Jänner 1994 schriftlich, dass sich das vorliegende Werk in dieser Sammlung befand und im Jahr 1951 an einen Schweizer Kunstsammler verkauft worden war.

Stilistische Analyse
Nach eingehender stilistischer Analyse äußerte sich bereits im März 1982 der Rubens-Experte und Professor Emeritus (u.a. Columbia University, New York University, Yale University) Julius S. Held (1905-2002) in schriftlicher Form dazu, dass er das vorliegende Gemälde in exzellentem Erhaltungszustand als Werkstättenarbeit unter persönlicher Beteiligung des Meisters anerkenne. Es hebe sich im Vergleich zu den bereits bekannten Gemälden jenes populären Sujets nach einem verschollen geglaubten Original von Rubens besonders in seiner exquisiten Qualität ab. Erwähnenswert ist, dass Museen von Weltrang wie die Alte Pinakothek in München und das Nationalmuseum in Warschau ebenfalls Wiederholungen der Rubens Werkstatt gleichen Themas besitzen. Das Rubenianum in Antwerpen und dessen wissenschaftlicher Leiter Professor Hans Vlieghe bestätigten in einem E-Mail aus dem Jahr 2012 die Einschätzung von Julius Held und untermauern die qualitative Bedeutung als die weltweit zweitbeste Fassung, nach der Version in München.

Technische Analyse
Wie wurde dieses Meisterwerk technisch beurteilt? Das großformatige (125 x 158 cm) Ölgemälde war im Juni 1991 an der Akademie der bildenden Künste in Wien und ist von Prof. Dr. Franz Mairinger, (1967-1998, Vorstand des Instituts für Farbenlehre, Farbenchemie und Malmaterialienkunde) technologisch untersucht worden. Er erstellte eine fotografische Dokumentation, inklusive Schwarz-Weiß-Bilder und Farbnegativaufnahmen beider Seiten, sowie eine strahlentechnische Untersuchung des Gemäldes. Dies geschah mit UV-Fluoreszenz, reflektierendem UV, Infrarot und Röntgenaufnahmen. Die Oberfläche des Kunstwerks wurde außerdem unter dem Stereomikroskop untersucht, wobei die Malschichten ermittelt und ausgewertet wurden; dadurch konnten Retuschen und Übermalungen ebenfalls erfasst werden. Die dichte, handgewebte Leinwand ist im Originalformat erhalten, wobei es sich um eine Zusammensetzung aus mehreren übereinandergelegten Leinwänden handelt, wie es in der Werkstatt von Rubens üblich war. Diese trägt eine Grundierung mit dunklen Pinselunterzeichnungen und darüber eine dünne Farbschicht namens Imprimitur, worauf die Farben aus handgeriebenen Pigmenten aufgetragen wurden: Diese Vorgehensweise ist bei niederländischen Gemälden des 17. Jahrhunderts charakteristisch. Die Analysen ergaben, dass dieses Kunstwerk anhand seiner materiellen Beschaffenheit mit Sicherheit in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts datiert werden kann und sich weiters seine flämische Herkunft bestätigen lässt.

Weitere Einschätzungen
Diese technologischen Auswertungen wurden im Anschluss an den Rubens-Experten Prof. Dr. Didier Bodard in Rom geschickt, der kurz zuvor bei einem Wienbesuch das Gemälde im Original analysiert hatte. Auf Anfrage des Besitzers schätzte er im November 1991 den aktuellen Wert des Ölgemäldes auf 7.000.000 US-Dollar. Bodard hielt in einer schriftlichen Expertise fest, dass es sich, nicht zuletzt aufgrund der sorgfältig geplanten Komposition, um ein von Peter Paul Rubens selbst entworfenes Kunstwerk handle; auch hätte dieser sicherlich die Ausführung des Bildes vollständig überwacht. Wie Held betonte auch Bodard die überaus hohe Qualität des Bildwerks, das seiner Meinung nach um 1620-25 entstanden ist.
Ein weiteres Indiz der Echtheit: In einem rezenten Bericht bestätigte Hugues le Grand, französischer Experte flämischer und holländischer Malerei (15.-17. Jahrhundert), aufgrund des Farbauftrags, der Leuchtkraft und der transparenten Schattengebung ebenfalls, dass es sich hierbei um ein Werk aus der Hand von Peter Paul Rubens handeln dürfte.
Nach eingehender Überprüfung der weltweit anerkannten Rubens-Experten, sowie nach sorgfältig durchgeführten technischen Analysen lässt sich zweifelsfrei festhalten, dass es sich bei dem vorliegenden Gemälde um eine hochbedeutende Wiederentdeckung eines Originalwerkes von Peter Paul Rubens und seiner Werkstatt handelt.

Der Malerfürst
Wer war Peter Paul Rubens? Der flämische Maler wurde im Jahr 1577 in Siegen/Westfalen geboren. Nachdem er bei Tobias Verhaecht, Adam van Noort und Otto van Veen das Malerei-Handwerk erlernt hatte, war er ab 1598 Teil der Lukasgilde in Antwerpen. Anfang des 17. Jahrhunderts hielt er sich in Italien- sowie Spanien auf. Besonders die italienische Malerei prägte ihn, vor allem Renaissancewerke Tizians oder jene der Antike, die er durch das Mäzenatentum des Hofes in Mantua studieren konnte. Nach seiner Rückkehr nach Antwerpen, seiner Heirat und anschließender Anstellung als Hofmaler des Statthalterpaares, schuf er ein Atelier, welches als die größte Künstlerwerkstatt im Barock gilt. Als sogenannter „Malerfürst“ führte er bedeutende kirchliche und profane Aufträge aus.

Jesus und Johannes der Täufer als Kinder
Jesus und Johannes der Täufer sind als Kinder, ein Lamm streichelnd, in einer idyllischen Landschaft dargestellt. Das Motiv stammt aus biblischen und apokryphen Texten, die sich mit der Kindheit Jesu befassen, nämlich, wie Johannes der Täufer seinen Cousin Jesus begrüßt. Ersterer präsentiert ihm das Lamm, nach seinem Zeugnis im Johannesevangelium (1:29): „Am Tag darauf sah er Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.“ Die Beziehung zwischen beiden Kindern ist ein Verweis auf die Taufe Christi.
Das leuchtende Zentrum bilden die zwei halbnackten Kinderfiguren in lebhaft-bewegter, pyramidaler Komposition, zwischen ihnen das äußerst lebendig anmutende Tier. Johannes, mit rot-braunem Haarschopf und charakteristischem Fellüberwurf, ist im Ausfallschritt gezeigt und berührt mit der rechten Hand den Hals des Lammes, das auf dem Waldboden kniet. Der Kopf ist auf das Knie des Jesuskindes gebettet, der nachdenklich auf das Tier herabblickt und über dessen Kopf streicht. Er ist ebenfalls in virtuos eingefangener Bewegung dargestellt; vorsichtig tritt er mit dem rechten Fuß auf, um das Vorderbein des Lamms nicht zu verletzen. Gleichzeitig suggeriert dies die Verbundenheit zwischen Christus und dem Lamm als Agnus Dei: Er war bereits seit seiner Geburt dazu bestimmt, das Lamm Gottes zu sein. Seine blonde Lockenpracht wird durch eine Lichtquelle erhellt, wobei seine Kalotte den höchsten Punkt der Figurengruppe bildet. Er ist zusätzlich vom dunklen Felsvorsprung gerahmt, der über seinen Kopf hinwegklafft. Möglicherweise bietet dieser Felsen Schutz für eine kurze Rast? Es erweckt allerdings auch den Anschein, als wäre das Christuskind gerade aus einer dunklen Höhle herausgekommen, wobei dies bereits auf die Auferstehung verweisen könnte, unterstrichen vom Lamm Gottes als Symbol eben jener Auferstehung. Weiters deutet das rote Tuch auf die Passion Christi hin. Zusätzlich könnte der Wasserlauf hinter Johannes auf die zukünftige Taufe Christi hinweisen. Die heitere Stimmung des Himmels wird nur durch eine etwas dunklere Wolke getrübt – könnte dies eine noch sorgenfreie, unbeschwerte Kindheit widerspiegeln? Die gesättigten Grüntöne und der klare Flusslauf deuten eine verheißungsvolle, frühlingshafte Naturstimmung an, die der Maler in ausgesprochen sorgfältiger Manier eingefangen hat.

Farbe und Licht
Die Aussagekraft des Bildes wird durch die gekonnte Farb- und Lichtregie gesteigert. Die spannungsvolle Gesamtkonfiguration ist daher durch die hohe koloristische Wirkung unterstrichen. Nicht nur die Hell-Dunkel-Kontraste innerhalb der Landschaft lenken den Blick auf das Bildzentrum, sondern auch das expressiv gestaltete Inkarnat, das sich aus einer Mischung von Rot, Gelb und Blau zusammensetzt. Diese für Rubens typische Farbgebung in der Gestaltung der Hautoberflächen hebt das leuchtende Inkarnat mit modellierten Halbschatten zusätzlich hervor. Es sind besonders die Elemente der Farbgestaltung und des Lichteinfalls, die die Szene meisterhaft erstrahlen lassen und dem Betrachter vor Augen führen, wie Rubens die klassische Malerei durch die virtuose Dynamisierung des Barocks weiterentwickelte. Rubens übte großen Einfluss auf die Nachfolger der niederländischen Malerei aus.

Werkstattprozesse
Die gediegene Ausdruckskraft des Bildes äußert sich besonders durch die verspielte Kinderdarstellung, die in einer Landschaft verortet ist. Dies spiegelt ein populäres Thema in Rubens Oeuvre wider; als Vergleichsbeispiel ist hier das Bild „Die Früchtegirlande“ (Alte Pinakothek, München) zu nennen. Dieses führte der Malerfürst zusammen mit Frans Snyders (1579-1657) und Jan Wildens (1586-1653) aus. In einem mehrstufigen Arbeitsprozess wurden die meisten Gemälde eigentlich von Rubens Werkstatt nach seinen Skizzen ausgeführt, wobei dies von Rubens streng kontrolliert wurde. Seine Werkstatt war immens produktiv, wobei man die Arbeitsweise eher mit einer Manufaktur vergleichen kann, besonders aufgrund der Vielzahl der ausgeführten Werke. Rubens hatte auch selbstständige Meister angestellt, die für bestimmte Details zuständig waren, beispielsweise mit Spezialisierungen auf Landschaftsmalerei. Unter anderem ist bei zahlreichen Werken nachgewiesen, dass Wildens, einer seiner talentiertesten Mitarbeiter, die Landschaft ausführte. Bodard führte bei seiner Expertise an, dass die Landschaft in diesem Bild auch von Wildens gemalt worden sein könnte, wobei er dies nicht nur auf stilistische Merkmale, sondern auch auf die unterschiedliche technische Ausführung der Figuren und der Landschaft stützt. Jedoch steht zweifelsfrei fest, dass es sich hier um ein von Rubens entworfenes Kunstwerk handelt, bei dem er auch selbst Hand anlegte.

Verbreitung von Rubens Kompositionen
Rubens detaillierte Vorzeichnungen und Skizzen ermöglichten nicht nur die schnelle und ausführliche Arbeit in seiner eigenen Werkstatt; er nutzte Medien wie Holzschnitte und Kupferstiche ebenfalls zur Verbreitung und Reproduktion seiner Kunst. Christoffel Jegher (1596-1652), der für Rubens arbeitete, fertigte einen Holzschnitt desselben Sujets nach dem Design von Rubens in gespiegelter Façon an (Maße: 34 x 45 cm). Es ist ein Holzschnitt in Chiaroscuro, der um 1632-36, daher zu Rubens Lebzeiten, entstanden ist. Am linken unteren Rand das Monogramm „C.I“ des Künstlers sowie „P. P. Rubens delin./ & excudit“. Dies zeigt deutlich, dass die Idee für die Komposition und einzelnen Details von Rubens selbst stammten. Im Vergleich zu dem Gemälde ist besonders die Übereinstimmung in physiognomischen Details wie der Finger und Zehen oder wie der fleischigen Muskulatur an Armen und Beinen zu nennen, sowie die fein ausgearbeitete Landschaft mit dem Vogel, der auf einem erhöhten Ast sitzt.

Es ist bekannt, dass Rubens bei einigen seiner Werke „Verbesserungen“ im finalen Gemälde ausführte. In der hier vorliegenden Seehof Version sind beispielsweise die grasenden Tiere im Hintergrund nicht dargestellt, wobei dies auf eine verstärkt sakral-entrückte Atmosphäre hinweisen könnte. Weiters wurde eine Kordel mit Schlaufe hinzugefügt, mit der der Fellumhang von Johannes dem Täufer an der Hüfte zusammengebunden ist, anstatt diesen nur lose und artifiziell-wirkend umzuwerfen. Ein wichtiges Merkmal ist auch die Haltung von Johannes, der bei der Seehof Version nicht mit beiden Händen den Hals des Lamms umschlingt, sondern nur mit der rechten Hand die Flanke des Tiers zu tätscheln scheint. Dies verringert die präsentierende Darbietung des Tieres und ermöglicht eine innige Intimität zwischen den Protagonisten und dem Lamm. Zahlreiche weitere Holzschnitte aus späterer Zeit existieren, die dieses beliebte Bildthema in gleicher oder ähnlicher Komposition von Rubens aufgreifen. Weiters existieren zahlreiche Holzschnitte, Kupferstiche oder Ölgemälde, die bei Auktionen hohe Preise erzielten, doch in ihrer Qualität diesem Werk deutlich unterlegen sind. Zusätzlich sind angeführte Merkmale wie das Weglassen der grasenden Tiere, das Zusammenbinden des Mantels sowie die weggelassene Hand um den Hals des Lammes in der Reihe der Wiederholungen singulär und zeugen von einer innovativen Schaffenskraft wie sie nur Rubens hätte ausführen können.

Ausgewählte Vergleiche

Schleißheim, München
Eine qualitativ besonders hochwertige Wiederholung dieses Sujets befindet sich in der Staatsgalerie im Neuen Schloss Schleißheim in München, betitelt als „Jesus und Johannes in jugendlichem Alter“ (Inv.-Nr. 1296). Es ist um 1628 datiert, als „Peter Paul Rubens (Schule)“ ausgewiesen und weist ein ähnliches Format auf (Maße: 121,3 x 162,5 cm). Minimale Abweichungen bestehen zwischen beiden Bildern, unter anderem der stärker vorragende Felsvorsprung, die prägnanter überzeichnete, hohe Stirn in barocker Manier und eine kräftigere Farbpalette in der Darstellung des Himmels, wobei das tiefere Blau und die dunklen Wolken bei der Münchner Version einen unheilvolleren Charakter aufweisen; wobei anzumerken ist dass der Seehof Rubens nicht gereinigt wurde und ein vergilbter Firniss sowie Schmutz über der Malerei liegt. Weiters ist die Natur, und vor allem die Pflanze mit den zwei Blüten zwischen den beiden Kindern differenziert ausgeführt.

Nationalmuseum, Warschau
Eine weitere Version befindet sich im Nationalmuseum in Warschau (Inv.-Nr.: M.Ob.2404 MNW, Maße: 120 x 172 cm). In dieser Wiederholung scheint die Farbpalette zurückgenommener, ebenso wie die sonst in Szene gesetzten Lichtspiele in Rubens Werken. Die Umrisslinien sind auch härter gezogen und verleihen dem Gesamtbild der Warschauer Version einen scharfkantigen Ausdruck. Dadurch wirkt die Konzeption auch etwas düsterer und die sonst so charakteristische Leuchtkraft ist gedämpft. Weiters sind die Gesichter in der Seehof Version pausbäckiger gezeigt und die Oberfläche des Inkarnats deutlich expressiver modelliert.

Château Chenonceau, Vallée de la Loire
Eine andere Ausführung befindet sich im Salon de Louis XIV im Château Chenonceau, Vallée de la Loire. Es ist Rubens zugeschrieben und ins Jahr 1615 datiert. Bei dieser Darstellung haben sich bereits dunkle Wolken zusammengezogen und die Bäume wirken beinahe von einem Unwetter erfasst. Durch den grauen Unterton der Gesamtdarstellung ist die Chenonceau Fassung wieder unheilvoller als beim „Seehof“ Rubens.

„Spinola“ Rubens
Der sogenannte „Spinola“ Rubens (Maße: 112 x 149,5 cm) wurde als Werk Rubens in zahlreichen Ausstellungen gezeigt und schließlich im Jahr 2020 als Werk aus Rubens Werkstatt verkauft. Hans Vlieghe bestätigte hier ebenfalls, dass es sich um ein Gemälde aus Rubens Werkstatt handle. Bei dem „Seehof“ Rubens erklärte er, so wie Julius Held zuvor, dass es sich um die zweitbeste Version, nach München, handle. Abweichende Merkmale zum „Spinola“ Rubens sind die überzeichnete, hohe Stirn mit zurückgenommener Kinnpartie, das gräuliche Fell des Lamms, das stark kontrastreiche aber weniger leuchtende Inkarnat und das dunklere Blau des Hintergrunds.

Zusammenfassung
Das hier zur Versteigerung kommende Kunstwerk von Peter Paul Rubens und seiner Werkstatt ist eine sensationelle, verloren geglaubte Wiederentdeckung am internationalen Kunstmarkt. Alle weltweit führenden Kunsthistoriker und Rubens-Forscher haben das Werk begutachtet, wissenschaftlich analysiert und als authentische Arbeit bestätigt. Die Provenienz der russischen Zarenfamilie machen den „Seehof“ Rubens zu einem besonderen, kunsthistorisch bedeutenden Gemälde welches in jedem großen Museum der Welt seinen angestammten Platz finden würde.
Der sehr gute Erhaltungszustand untermauert die Wertigkeit. Eine fachkundige Restaurierung wird die Strahlkraft, die Transparenz und die Tiefe dieses großartigen Kunstwerkes noch um ein Vielfaches steigern und es damit zu einem leuchtenden Beispiel für die Schaffenskraft von Peter Paul Rubens machen.

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